| VL 2 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kleindiesellokomotive Typ: A4L 514R Hersteller: Klöckner-Humbold-Deutz Baujahr: 1952 Fabrik-Nr.: 55197 Motor: KHD A4L 514 Motor - Nr.: 1373217/20 Leistung: 50 PS Dienstgewicht: 14t Höchstgeschw.: 15 km/h Länge ü. Puffer: 5730 mm Bremse: Wurfhebelbremse Getriebe: mechan. Schaltgetriebe Raddurchm.: 810 mm Antriebsart: Stangenantrieb | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| VL 2 im Bf Bodenburg (1999) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Rangierlokomotive aus dem Deutz - Typenprogramm, wie sie zwischen 1952 und 1956 in großer Stückzahl für verschiedene Industriebetriebe gebaut wurde. Die Lok hat einen luftgekühlten Dieselmotor und ein mechanisches Getriebe mit Anfahrwandler. Deutz lieferte unsere Lok am 7.11.1952 an die Zuckerfabrik Emmerthal, wo sie als Lok 2 eingereiht wurde. Sie war dort überwiegend während der Rübenkampagnen mit dem Verschub von Güterwagen unter zum Teil widrigsten Bedingungen (völlig zugeschlämmte Werksgleisanlagen) beschäftigt. Aufgrund der engen Gleisradien war ein kurzer Radstand notwendig. Daß im Betrieb nicht zimperlich mit der Lok umgegangen wurde, belegt ein Blick in die umfangreiche Reparaturliste im Betriebsbuch. Lok 1 (AHE VL1), eine viel kleinere und leistungsschwächere Windhoffmaschine wurde von da an nur noch als Ersatzlok geführt. Der später einsetzende Gebrauch von vierachsigen Wagen hätte den Einsatz einer größeren Lok und den Umbau der gesamten Gleisanlage nötig gemacht. Durch die Fusion mit der "Ruhr-Lippe-Zucker AG" entledigte man sich dieses Problems, indem man mit Ablauf der Kampagne 1986 die Fabrik stillegte. Als sie 1987 dann abgerissen werden sollte und sich ein Vereinsmitglied um die Lok 1 bemühte, konnte Lok 2 sozusagen als "Dreingabe" mit erworben werden. Seitdem versieht sie äußerst zuverlässig fast den gesamten Rangierdienst bei der AHE, nachdem die ursprüngliche Rangierlok, eine Kö I (VL 4), seit Jahren auf eine technische und optische Aufarbeitung wartet. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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