Personenwagen
Personenwagen stellen wie bei jeder anderen Museumsbahn auch für die "Arbeitsgemeinschaft historische Eisenbahn e.V." eine wichtige Bereicherung des Fahrzeugparks dar. Zu Zeiten des Fahrbetriebes (bis 1991) auf der vereinseigenen Strecke zählte der Bestand an für den Personenverkehr genutzten Wagen noch 6 Fahrzeuge. Nach Einstellung des Museumsbahnbetriebes und Einführung der Bahnhofsfeste rückte zwangsläufig auch die Wichtigkeit einer Vorhaltung derartiger Fahrzeuge im Vergleich zu anderen Dingen in den Hintergrund. So kam es in den Neunziger Jahren zu - auch vereinsinternen Fahrzeugverkäufen (AHE PW 31, 33, PW 34, PW 36) bzw. Fahrzeugumbauten.
AHE PW 36 beispielsweise wurde seiner Bestuhlung entledigt und beherbergt heute ein Modell des Bahnhofs Gronau im Maßstab 1:87, PW 38 wurde vom Barwagen neben einer grundlegenden optischen Aufarbeitung durch Einbau von Tischen in einen "Cafewagen" umgebaut.
Als Personenwagen im klassischen Sinne verblieben der AHE die Fahrzeuge PW 30 und PW 35.




Frühjahr 2003
PW 32
Der Abteilwagen wurde zwischenzeitlich unbefugt durch die ortsansässige Dorfjugend als Treffpunkt genutzt. Nachdem es auch zu ersten Beschädigungen gekommen war, konnten die Übeltäter schnell dingfest gemacht werden. Anstelle einer Anzeige gab ihnen der Verein daruafhin die Möglichkeit, den Schaden wieder gutzumachen, indem in betreffendem Wagen unter Anleitung Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden. Zur Zeit ist man damit beschäftigt, sämtliche Fenster neu zu verglasen. Mittelfristig ist zumindest mit Einpassung der fehlenden Türen und Wiederanbau des Bremserhauses eine äußerliche Aufarbeitung geplant.
PW 35
Unsere "Donnerbüchse" gehört zu den Fahrzeugen mit Blechdach. Blechdächer haben nicht nur die Eigenschaft, den stählernen Wagenkasten während der Fahrt zum Dröhnen zu bringen (Nomen est Omen), sondern leider darüber hinaus mit fortschreitendem Alter durchzurosten. Dies geschieht zunächst in den Dachrandbereichen. Schon zu Zeiten der Einsätze bei der Bundesbahn war das Dach deshalb an mehreren Stellen ausgeflickt worden. Inzwischen war das Dach jedoch wieder undicht, so daß hier dringend Abhilfe geschaffen werden mußte. Deshalb wurde innerhalb zweier Arbeitsurlaube im Herbst 2002 und Frühjahr 2003 auf dem gesamten Dach die alte Farbe mit einem Nadelentroster entfernt und vor allem auf ganzer Länge der beiden seitlichen Dachränder ein ca. 25 cm breiter Blechstreifen komplett herausgetrennt und dafür neue Bleche mit vernünftiger Abtropfkante eingeschweißt. Danach wurde das gesamte Dach neu in stilechter hellgrauer Farbe gestrichen. Kurzfristig ist auch eine grundlegende Neulackierung der Seitenwände geplant.
PW 35 während der Arbeiten an den Dachrändern. (Herbst 2002)
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