Dienstfahrzeuge
Dienstfahrzeuge sind früher wie heute in erster Linie unentbehrliche Helfer bei der Unterhaltung vereinseigener Strecken. Aber auch diese Fahrzeuge sind mitunter sehr interessant und -einmal in die Jahre gekommen- oft durchaus historisch wertvoll. Die Arbeitsgemeinschaft historische Eisenbahn hat einige Dienstfahrzeuge -die nicht unbedingt nur schienengebunden sein müssen- in ihrer Sammlung. Daß Dienstfahrzeuge auch mehr sein können, als geduldige Arbeitstiere, beweist der 2001 fertiggestellte und für Freiluftfahrten an den Veranstaltungstagen genutzte KLV 51 (DF 64) sehr eindrucksvoll.
Frühjahr 2003
DF 60
Die in Privateigentum befindliche, jedoch vertraglich zum Museumsbestand der Almetalbahn gehörige Motordraisine wurde Mitte 2002 abgeholt mit der Zusage, sie einer professionellen Aufarbeitung zuzuführen. Wie sich inzwischen herausstellte, wird sie stattdessen weiterhin unaufgearbeitet an anderer Stelle für Fahrten eingesetzt, so daß ein Eigentümer nun Schritte zur Rückführung des Fahrzeuges einleitet. Wie sich danach die weitere Aufarbeitung gestaltet, obliegt wie bei allen in der AHE-Sammlung eingestellten Fahrzeugen deren Eigentümern.
DF 62
Am Kranwagen wurde im Herbst 2002 mit der optischen Aufarbeitung begonnen. Dies begann mit der Entfernung alter Farbschichten per Nadelentroster, Anschliff und anschließendem Anstrich mit Rostschutzgrund. Aufgrund der zahlreichen Ecken und Winkel wird sich diese Aufarbeitung jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
DF 69
Einen gravierenden Umbau erlebte der Wohn-Werkstattwagen: Nachdem der Verein einen Anteil dieses in Privateigentum befindlichen Fahrzeugs übertragen bekommen hatte, wurde die Idee geboren, den Wagen zum Aufenhaltsraum für die Aktivenmannschaft auszubauen und somit das Stationsgebäude gänzlich als Ausstelungsobjekt nutzen zu können. Ab Spätherbst 2002 erfolgten im Wagen Innenausbauarbeiten. So erhielt der Wagen einen Wasser- und Drehstromanschluß, eine Miniküche mit Herd, Kühlschrank und Regalen/Schränken. Zum gemütlichen Zusammensitzen laden eine Eckbank und ein Tisch ein, der Ölofen sorgt - wie bereits im Winter erprobt werden konnte-selbst bei frostigen Außentemperaturen für mollige Wärme.
Alles in allem wurde hier ein -wenn auch nicht ganz so geräumiger- jedoch sehr gemütlicher Raum für die eine oder andere Arbeitspause geschaffen.
Aufenthaltsraum zu Beginn der Umbauarbeiten. (Herbst 2002)
DF 73
Unser Zweiwegebagger ist eines der am häufigsten eingesetzten Fahrzeuge des Vereins. Besonders im Winterhalbjahr, wenn Streckenarbeiten anstehen, ist er oft eine unentbehrliche Hilfe. Jedoch ist auch dieses Fahrzeug inzwischen 25 Jahre alt, dementsprechend müssen auch hier viele Reparaturen durchgeführt werden. Im Herbst 2002 begann es mit der elektrischen Anlage, die komplett überarbeitet wurde. Seitdem ist das Fahrzeug wieder verkehrssicher (alle Scheinwerfer, Bremsleuchten, Warnsignale und Blinker funktionieren), darüber hinaus wurden auch die Arbeitsscheinwerfer am Ausleger repariert. Weiter erhielt der Bagger zugunsten einer erhöhten Standfestigkeit seine Zwillingsbereifung zurück. Die vier Spurradzylinder wurden ausgetauscht. Nicht zuletzt mußte der eine oder andere Hydraulikschlauch ersetzt werden. Zur Sicherung des Bordwerkzeugs erhielt der Bagger abschließbare Werkzeugkastendeckel am Fahrgestell. Bei der Rodungsaktion im Bahnhof Bodenburg im März schließlich gab die Dieselförderpumpe ihren Geist auf und mußte ersetzt werden. Alle diese Arbeiten nehmen oft viel Zeit in Anspruch und sind mit Kosten verbunden, aber diese Investitionen lohnen sich , da wir vieles ohne den Bagger nur sehr umständlich oder überhaupt nicht geschafft hätten.
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