Kesselreparatur Teil 5
Im Herbst 2004 besuchten zwei Vereinsmitglieder die Kesselbauwerkstatt bei Siegen, um sich über den Stand der Arbeiten zu informieren. Um die Kosten möglichst niedrig zu halten, wird am Kessel nur in auftragsschwachen Zeiten gebaut. Aus diesem Grund verzögerte sich die Fertigstellung bereits um mehrere Monate, da im Sommer 2004 die gute Auftragslage einen Weiterbau nicht zuließ. Es wurde jedoch zugesagt, noch in diesem Jahr den Kessel fertigzustellen und eine Druckprobe durchzuführen. Inzwischen wurde in Almstedt mit der Aufarbeitung des Fahrwerks der T3 begonnen. Allerdings ist hier noch viel zu tun, da die Lok noch zur anstehenden Untersuchung ausgeachst werden muß. Hier nun einige Bilder des alten Steh- und des neuen Langkessels.
Hoch und trocken ist der Stehkessel in der Werkhalle der Firma GOH zwischengelagert.

Gut erkennbar ist der sauber ausgeführte Schnitt bei der Abtrennung des alten Langkessels. Im unteren Bereich ist bereits die neue Stiefelknechtplatte eingepasst. Die saubere Herstellung wurde durch eine weitere Spezialfirma vorgenommen. Schön anzusehen ist die kupferne hintere Rohrwand

Nicht ganz so komfortabel gelagert wartet der Neubaulangkessel auf seine Anpassung an den Stehkessel. Doch auch hier ist schon erkennbar, dass alle wichtigen Kesselkomponenten bereits angebaut oder vorbereitet sind.

Zugegebenermaßer erfordert es noch einige Phantasie, hieraus einen Dampfkessel für eine preußische T3 zu erkennen, aber das wird sich demnächst ändern!
Sobald der Kessel fertiggestellt ist, wird weiter über den Fortgang der Arbeiten berichtet werden!
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