Gleisbau Teil 2
Das nächste große Vereinsziel ist die Wiederinbetriebnahme eines ca. 600 m langen Streckenabschnittes Richtung Streckenende km 5,05. Vorerst wird bis zum Haltepunkt "Grillplatz" gefahren werden, jedoch soll der Wiederaubau des Reststückes bis zum Streckenende zügig vorangetrieben werden. Von dort aus wird man dann einen Blick auf die Eisenbahntechnik von Heute werfen können, liegt doch das Streckenende in Sichtweite zur Schnellbahnstrecke Hannover-Würzburg.
Bis es soweit sein wird werden die Aktiven aber noch manchen Tropfen Schweiß vergießen, und etliche Kubikmeter Schotter werden noch nach Almstedt gebracht werden müssen. Die Zeit drängt: Schon im Frühjahr soll der erste Zug Richtung Haltepunkt "Grillplatz" abfahren. Dennoch, eine guter Anfang ist schon gemacht: Auf den untenstehenden Bildern ist schon zu erkennen, daß bereits kräftig gebaut wird...
Die bereits ausgelegten und ausgerichteten Gleisjoche werden verlascht. Hierzu müssen vorher Laschenlöcher in die Schienenprofile gebohrt werden.
Unser Schienenschrauber im Bohreinsatz.
Anschließend werden die Laschen angesetzt und festgeschraubt.

Der Bahnübergang, der seit dem Gleisneubau 1998 nur provisorisch mit Schwellen belegt war, wurde im Oktober 2001 betoniert. Im Bild das für den Betonguß vorbereitete Gleis mit den schon eingebauten Radlenkern.
Der Tag des Betonierens: Mit Hilfe eines alten Betonmischers wurden 3 Kubikmeter Beton gemischt und per Schubkarre in den Übergang eingebracht.

Der fertig gegossene Seitenbereich des Übergangs wurde mit einer Folie abgedeckt, um ihn am zu schnellem Abbinden zu hindern.
Die sonst an den Bahnhofsfesten eingesetzten Pavillions leisteten angesichts des sehr schlechten Wetters auch an diesem Tag gute Dienste...

Der fertig betonierte Bahnübergang zwei Wochen später, Blickrichtung Almstedt...
...und die entgegengesetzte Blickrichtung Streckenende km 5,05
Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Auch Befahrungstests mit dem Auto ergaben, daß dieser Übergang deutlich laufruhiger ist, als manch neuer Übergang der Bahn-AG...

Die ersten Schotterlieferungen für den neuen Streckenabschnitt sind eingetroffen. Es wird aber noch mindestens die vierfache Menge dieses Berges benötigt, um die Strecke komplett schottern zu können.
Zur Beseitigung von Spurverengungen müssen spezielle Ausgleichsgummiplatten zwischen Schienenfuß und Schienenplatte eingebaut werden.
Weitere Arbeitseinsätze 2001
Museumsbahnbetrieb Almetalbahn
Schwarze Heide 44
31199 Diekholzen
Webmaster C.Dieckow
webmaster@almetalbahn-online.de