Dienstfahrzeuge
Dienstfahrzeuge sind früher wie heute in erster Linie unentbehrliche Helfer bei der Unterhaltung vereinseigener Strecken. Aber auch diese Fahrzeuge sind mitunter sehr interessant und -einmal in die Jahre gekommen- oft durchaus historisch wertvoll. Die Arbeitsgemeinschaft historische Eisenbahn hat einige Dienstfahrzeuge -die nicht unbedingt nur schienengebunden sein müssen- in ihrer Sammlung. Daß Dienstfahrzeuge auch mehr sein können, als geduldige Arbeitstiere, beweist der 2001 fertiggestellte und für Freiluftfahrten an den Veranstaltungstagen genutzte KLV 51 (DF 64) sehr eindrucksvoll.
DF 60
Die in Privateigentum befindliche Motordraisine vom Typ KLV 11 bedarf dringend einer optischen und technischen Aufarbeitung. Eigentlich sollte diese auf Bestreben eines der Eigentümer in einer Werkstätte eines anderen Vereins in Bodenwerder-Linse erfolgen. Beim Abholtermin stellte sich jedoch heraus, daß der von diesem Verein mitgebrachte Anhänger nicht die ausreichende Tragfähigkeit aufwies. Inzwischen (Anfang April 2002) wurde sie jedoch in einer zweiten Aktion doch noch abgeholt und nach Bodenwerder transportiert.
DF 61
Ein weiteres Privatfahrzeug, die Handhebeldraisine, erfreut sich stets großer Beliebtheit nicht nur bei unseren Bahnhofsfesten, sondern auch bei externen vereinsfremden Veranstaltungen, zu denen sie des öfteren von ihrem Eigentümer ausgeliehen wird. Während einer solchen externen Veranstaltung wurde die Draisine bei einer Entgleisung beschädigt, so daß in Zusammenarbeit zwischen dem Vereinsmitglied Michael Börngen und einem Mitglied des verursachenden Vereins die Draisine repariert werden mußte. Dabei erhielt sie neue Sitzbankwinkel , außerdem wurde der Rahmen gerichtet. Pünktlich zum Herbstfest war die Handhebeldraisine zur allgemeinen Erleichterung wieder voll einsatzfähig.
DF 64
Der KLV 51 , ein Schwerkleinwagen der Deutschen Bundesbahn, wurde bereits Ende der siebziger Jahre vom Verein beschafft und diente schon bei zahlreichen Streckeninstandsetzungsarbeiten als unentbehrlicher Helfer. Allerdings wurden bei dieser Bauart offensichtlich qualitativ schlechte Bleche verwendet, weshalb auch das vereinseigene Fahrzeug im Führerhausbereich starke Durchrostungen aufwies. Im Jahr 2000 fand sich eine Aktivengruppe zusammen, die während ihres Urlaubs den Wagen von Grund auf sanierte. Dabei wurden fast sämtliche Führerhausbleche getauscht, der Rahmen entrostet, grundiert und neu lackiert. Das vormals goldgelb lackierte Fahrzeug erhielt auch seine ursprüngliche weinrote Lackierung wieder, die allgemeinen Anklang fand. Im Jahr 2001 wurde er schließlich mit passenden Bordwandflachten versehen, die aus alten KLV 53 - Flachten umgebaut wurden. Zum Sommerfest 2001 konnte der KLV 51 dann der Öffentlichkeit präsentiert und für Mitfahrten genutzt werden, wobei er sich von Anfang an sehr großer Beliebtheit erfreute...
KLV 51 während seines ersten Einsatzes beim Sommerfest 2001.
DF 72
Das Schienenfahrrad legt nicht nur auf der vereinseigenen Strecke Kilometer zurück, seit Mitte 2001 wird mit dem aufgebockten Fahrrad auch die Energie für das Geschicklichkeitsspiel "Glückslore" erzeugt. Für dieses Einsatzgebiet erhielt es von seiner Eigentümerin Gisela Leinemann eine neue gelbe Lackierung und eine in der Vereinstischlerei hergestellte hölzerne "Ladefläche".
Gisela Leinemann auf ihrem frisch lackierten Schienenfahrrad.
DF 74
Neben dem Zweiwegebagger ist der Elektrokarren das zweite nicht schienengebundene Fahrzeug der AHE. Nachdem es im Jahr 2000 dem Verein gespendet wurde, konnte im Frühsommer 2001 durch eine großzügige Spende der Firma Varta der defekte Eletkromotor komplett erneuert werden. Seit der Wiederinbetriebnahme bewies Fahrzeug schon bei mehreren Veranstaltungen (wie dem Umzug auf der 850 Jahr-Feier Almstedt), daß es trotz seines Alters durchaus noch sehr leistungsfähig ist! Abgesehen von der technischen Aufarbeitung erhielt der Elektrokarren auch eine komplette Neulackierung.
DF 75
Aus einer Lore der Ilmebahn entstand im Eigenbau eine kleine Motorlore. Sie hat zwar überhaupt keinen historischen Hintergrund, sondern war in erster Linie ein Projekt unserer jungen Mitglieder Markus Bugar und Marc Wolter. Dafür macht es aber einfach Spaß mit ihr zu fahren. Und warum sollten sich die Aktiven diesen Spaß nach der harten Arbeit eines Samstags nicht auch mal gönnen ?... Im Januar 2002 erhielt die Lore einen neuen Motor, da sich der alte Motor doch als ungeeignt erwiesen hatte. Die neue Antriebsmaschine entstammt übrigens einem 220 V-Gleichstromgenerator und ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger ein Dieselmotor.
DF 75 bei seiner Vorstellung während der Fahrzeugparade bei Herbstfest 2001.
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