| Spendenaktion T3 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Spendenaktion Nach fast 100 jährigem harten Einsatz im Werksbahn- und Museumsbahndienst war der Langkessel unserer T3 im Frühjahr 1999 am Ende seiner Lebensdauer angelangt. Schon seit längerem hatten den Museumsbahnern die starken Abzehrungen an den Kesselwandungen Sorgen im Hinblick auf einen längerfristigen Weiterbetrieb bereitet. Dennoch wurde im Jahr 1997 noch eine umfangreichere Kesselreparatur im Zusammenarbeit mit dem Ausbesserungswerk Görlitz durchgeführt. So hoffte man, die Maschine noch über ihr Hundertjähriges Jubiläum hinaus einsetzen und gleichzeitig mit ihr die absehbaren Kosten für einen Langkesselneubau einfahren zu können. Verschiedene Einsatzangebote außerhalb des Museumsbahnhofes Almstedt - Segeste lagen bereits vor. Leider sorgten im Frühjahr 1999 beim ersten Anheizen diverse Heizrohrundichtigkeiten für das vorzeitige Einsatzende der Maschine, da ein kompletter Rohrwechsel den finanziellen Aufwand in diesen alten Kessel nicht mehr gerechtfertigt hätte. Das hierfür benötigte Geld wird vielmehr gleich in einen Langkesselneubau investiert. Allein die museale Bedeutung der T3 rechtfertigt den Aufwand für eine Wiederinbetriebnahme und langfristige betriebsfähige Unterhaltung der Lok. Viele Jahre bildete die preußische T3 das betriebliche Rückgrat vieler Neben- und Kleinbahnen oder war im Verschiebedienst unentbehrlich. Auch auf unserer Strecke gehörte die T3 in den ersten Jahren zu den typischen Lokomotiven. Nur 15 Lokomotiven vom Typ T3 sind in der Bundesrepublik Deutschland bis in unsere Zeit erhalten geblieben. Davon entsprechen neben unserer "Schunter" nur noch zwei Loks der ersten Ausführung nach dem preußischen Musterblatt M III-4e (1); das bedeutet, mit abgeschrägter Führerhausrückwand, äußerer Einströmung und kleiner Rauchkammertür. Derzeit sind von allen existierenden T3 nur noch vier Maschinen, allesamt in Süddeutschland, betriebsbereit. Unsere "Schunter" wäre nach einer Wiederinbetriebnahme die älteste betriebsfähige T3 im weitgehenden Originalzustand, die einzige betriebsfähige T3 in Norddeutschland, sowie die einzige betriebsfähige Dampflokomotive der ehemaligen Braunschweigischen Landeseisenbahn. Nachdem die Genehmigung unseres Denkmalschutzantrages seitens der Denkmalbehörde positiv beurteilt wurde, ist unsere Maschine außerdem seit 2001 das erste separat unter Denkmalschutz gestellte Schienenfahrzeug Niedersachsens! Welche Arbeiten mussten durchgeführt werden ? Der Neubau des Langkessels war die Grundvoraussetzung für eine Wiederinbetriebnahme und langfristige Erhaltung der T3. Anfang Dezember 2003 wurde der Kessel per Tieflader in eine Spezialwerkstatt bei Siegen gebracht, wo bis zum Frühjahr 2005 die notwendigen Arbeiten unter Aufsicht eines geprüften Dampfkesselfachmannes durchgeführt wurden. Am 19. August 2005 kehrte der reparierte Kessel nach Almstedt zurück. Die Hauptabmessungen des Originalkessels blieben erhalten. Die neue Langkesselröhre wurde aus zwei Schüssen verschweisst, was durch die Kesselverkleidungsbleche jedoch nicht sichtbar sein wird.. Auf heute mögliche leistungssteigernde Veränderung nach dem Stand der modernen Dampftechnik wurde im Gegensatz zu manch anderer Museumsbahn bewußt verzichtet, da sie auch dem Denkmalschutz entgegenstände. Die Lok soll so original wie möglich restauriert werden. Der alte Langkessel wird außerdem erhalten bleiben und gemeinsam mit einer dauerhaften Spendertafel auf dem Gelände des Museumsbahnhofs "Almstedt - Segeste" zu besichtigen sein. Am 28.04.2006 bestand nach unzähligen von unserer Dampflokmannschaft während des Winterhalbjahres 2005/2006 geleisteten Arbeitsstunden die "Schunter" erfolgreich Ihre Kesselabnahme durch den TÜV Hannover. Kurz darauf erfolgte die betriebstechnische Abnahme durch den Sachverständigen Herrn Schweitzer. Seit dem 26.05.2006 ist unsere Dampflok wieder im Einsatz! Warum bitten wir weiterhin um Spenden und wie kann gespendet werden? Der Langkesselneubau kostete trotz weitgehender Eigenleistung der Vereinsmitglieder sehr viel Geld. Auch nachdem die "Schunter" zu unser aller Freude wieder betriebsfähig ist, sind weiterhin für die Reparatur aufgenommene Finanzmittel abzubezahlen. Die Einnahmen aus dem Fahrbetrieb decken die Reparaturkosten leider nicht. Da unser Verein bedauerlicherweise völlig ohne öffentliche Fördermittel auskommen muss und somit allein auf die Einnahmen aus den Veranstaltungstagen, Spenden und Beiträge angewiesen ist, wurde für die Wiederinbetriebnahme der T3 eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Um den Spendern die Verwendung ihrer Gelder direkt am Objekt zu zeigen und ihre Spende dauerhaft mit Wiedererkennungswert zu demonstrieren, wurde in unserem Lokschuppen ein 1:1 - Modell der vorderen Kesselrohrwand aufgestellt. Die Rohre werden symbolisch "verkauft", was bedeutet, daß die 121 Rohre mit einem Stückpreis von 400,- EURO bewertet werden. Es ist auch möglich, Anteile eines Rohrs in Vierteln zu 100,- EURO zu erwerben. Jeder Spender kann sich aus den verbliebenen Rohren "seine" Rohrnummer frei auswählen und erscheint namentlich sowohl auf der im Lokschuppen mit der Rohrwand ausgestellten Liste, als auch auf der untenstehenden Internetliste. So ist es auch ohne einen Besuch im "Museumsbahnhof Almstedt - Segeste" möglich, laufend über den Fortgang der Spendenaktion informiert zu sein, da die Listen regelmäßig aktualisiert werden. Als gemeinnützig anerkannter Verein sind wir selbstverständlich in der Lage, Spendenquittungen auszustellen, die steuerlich absetzbar sind. Die Spende zahlen Sie ganz einfach auf das Vereinskonto: Sparkasse Hildesheim Kto-Nr. 507 208 06 BLZ 259 501 30 Stichwort:"Rohrspende für die T3 der Almetalbahn"" Bitte vergessen Sie nicht, die gewünschte Rohrnummer mit anzugeben (siehe Liste unten)! Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere email-Adresse oder Tel. 05121 /261388 Bitte helfen auch Sie mit einer Spende, ein technisches Denkmal der Nachwelt weiterhin betriebsfähig zu erhalten! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||